StartseiteAssisi 2013

Unsere zweite Pilgerreise führte vom 1. bis zum 5. Mai 2013 nach Assisi und Orte franziskanischer Spiritualität. Wir waren mit 11 Menschen unterwegs.
Franziksus und Klara sind uns in diesen Tagen ganz nahe gekommen.
Vielleicht haben sie auch dazu beigetragen, dass wir uns als Gruppe so gut verstanden haben.

Hier in Kurzform das Programm:

1. Mai: Flug nach Pescara; kurzer Aufenthalt an der Adria; Fahrt nach Assisi. Unterkunft in der "Oasi Sacro Cuore".
2. Mai: Besichtigung von Assisi und der Hauptkirchen Assisis; Gang nach San Damiano.
3. Mai: Wanderung zu den Carceri
4. Mai: Ausflug nach Rivotorto, Santa Maria d.A. (Portiunkula); Fahrt nach Gubbio und Perugia
5. Mai: Über La Verna und Ravenna nach Bologna; vor dort Rückflug.



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Bericht

Franziskus ist mir viel näher gekommen
In den engen Altstadtgassen von Assisi herrschte ein reges Treiben. Alljährlich zu Beginn des Monats Mai feiern die Bewohner den Anbruch des Sommers. In farbenprächtigen und aufwändigen Kostümen, die alle mittelalterlichen Vorbildern nachgearbeitet sind, ziehen sie durch die Straßen und verbreiten Freude. Es
waren auch diese wunderschönen Bilder, die den Pilgerinnen und Pilgern auf den Spuren des Hl. Franz von Assisi in Erinnerung bleibenwerden. Es wird aber auch derGeist dieses Heiligen sein, der uns auf Schritt und Tritt begleitet hat: Inder Basilika, die uns eindrucksvollvon Bruder Thomas nahe gebracht
wurde, und in den anderen Kirchen in Assisi haben wir dem Geheimnis dieses großen Mannes nachgespürt.
In Santa Chiara konnten wirdas bekannte Kreuz meditieren; inSan Damiano waren wir an dem Ort, an dem er den Auftrag zum Neuaufbau seiner Kirche erhalten hat und in dem die Klara und ihre Gefährtinnen wohnten.
Am 2. Besuchstag stiegen wir den Berg hinauf und gingen in die Stille und meditative Atmosphäre der „Carceri“. Freitags waren wir mit unseren Mietautos in der Umgebung unterwegs:
Zuerst in Rivotorto (von dort stammt das Titelbild) und später am Sterbeort von Franziskus inder kleinen „Portiunkula-Kapelle“ in der riesigen Kirche Santa Maria del Angeli. Am Nachmittag besuchten wir Gubbio („der Wolf von Gubbio“) und die umbrische Hauptstadt Perugia.
Nach einem so anstrengenden Tag freuten wir uns wieder auf unsere schöne Unterkunft inAssisi und das ebenso gute Essen.
Am 5. Mai mussten wir dann von Assisi Abschied nehmen. Auf dem Weg zum Flughafen in Bologna machten wir noch Station in La Verna in der Toskana, der Ort, an dem Franziskus seine Wundmale erhielt.
Es waren beeindruckende und unvergessliche Tage mit einer harmonischen Gruppe. Franziskus, sein Leben, seine Gedanken, seine Bedeutung für die Erneuerung der Kirche (auch heute!) waren uns ganz nahe. Wir werden sicher wiederkommen und uns erneut auf denSpuren dieses großen Menschen bewegen.
Hermann-Josef Schneider